PAKET ZUM LEBEN - WAS IST DAS?

Ein „Paket zum Leben“ enthält Grundnahrungsmittel nach einer festen Vorgabe (Öl, Mehl, Zucker, Multivitamintabletten, Reis und Nudeln).
Die wirtschaftliche Situation vieler Menschen in Südost-Europa ist katastrophal und eine Änderung ist kurzfristig nicht in Sicht. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Besonders hart trifft es Menschen am Rande der Gesellschaft – wie Rentner, Arbeitslose, Roma-Familien, Witwen und Waisen.

Zusätzlich werden Lebensmittel teurer. Viele Länder in Südosteuropa müssen ihre
Sozialaus-gaben kürzen, da überall das Geld fehlt, gleichzeitig kämpfen sie immer noch gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Nach Angaben von Transparency International erreichen Bulgarien, Rumänien und Nord-Mazedonien nicht einmal 4 von 10 Punkten im Index.

Dies ist einer der Gründe, warum unsere Hilfsgüter ausschließlich von christlichen Organisationen und Gemeinden verteilt werden. Sie wissen viel besser, wer tatsächlich Hilfe braucht. Für viele Empfänger der „Pakete zum Leben“ sind diese Überlebenspakete – das seltene Geschenk, sich satt essen zu können

Alle leeren Katons bereits vergriffen!

 Die vollen Kartons bitte bis Ende November im Gemeindehaus Albert-Schweitzer-Str. 1 abgeben.

Wer lieber Geld für diese Aktion spenden möchte, kann das gerne mit dem Stickwort 'Pakete zum Leben' auf das Konto der FeG Hochstetten überweisen (IBAN DE 98 4526 0475 0009 3171 00). Dann werden die Pakete für Sie gepackt.

Die Aktion Pakete zum Leben geht noch bis Ende November 2020.

Friedhelm Engelhardt gibt gerne Auskunft. Tel.Nr.: 07247-3984187.

 

WARUM „PAKETE ZUM LEBEN“ ? – 18 ARGUMENTE

Oft wird uns die Frage gestellt: Ist es sinnvoll, Lebensmittelpakete hier zusammenzustellen und dorthin zu fahren? Man kann doch direkt „vor Ort“ Lebensmittel kaufen und verteilen, oder Geld zum Kauf zur Verfügung stellen. Hier 18 Argumente für „Pakete zum Leben“.

  1. Die wirtschaftliche Situation vieler Menschen und Personengruppen (z.B. Rentner, Großfamilien, Witwen) ist weiterhin katastrophal bzw. verschlechtert sich noch (z.B. Makedonien, Kosovo).
  2. Es fehlt das Geld für Grundnahrungsmittel.
  3. Es verbietet sich oft, direkt Geld an die Betroffenen zu verteilen.
  4. Der zentrale Einkauf von Grundnahrungsmitteln in den Empfängerländern stellt für die meisten Partner ein logistisches und personelles Problem dar.
  5. Die Lebensmittel sind in den entsprechenden Ländern nicht oder nicht wesentlich billiger. Die Qualität lässt z.T. zu wünschen übrig.
  6. „Hilfe“ reduziert sich in Deutschland nicht auf das Überweisen von Geldbeträgen.
  7. 11,- € würden nur wenige Menschen überweisen. Niemals würden wir durch Sammlungen und Überweisungen ca. 140.000,- €  jährlich für diesen Zweck erhalten.
  8. Kollekten und Überweisungen  gehen dann oft zu Lasten anderer Projekte (der AUSLANDSHILFE).
  9. Für ein „Paket zum Leben“ kauft man „nur ein bisschen mehr“ ein, hat aber das Gefühl, bewusste Hilfe geleistet zu haben.
  10. Nach, bei oder vor dem Packen wird oftmals gebetet, bei einer Überweisung selten.
  11. Pakete packen ist „handgreifliche Hilfe“.
  12. Oft ist mit dem Packen z.B. im Mutter-Kind-Kreis, im Kindergarten oder der Schulklasse eine pädagogische Wirkung verbunden.
  13. Packaktionen fördern die Gemeinschaft in den Gemeinden
  14. An manchen Orten wird auf Allianz- oder ACK-Ebene eine solche Aktion durchgeführt. So wird Einheit praktisch und sichtbar.
  15. Pakete-Pack-Aktionen sind an vielen Orten Teil einer glaubwürdigen Öffentlichkeitsarbeit von Gemeinden oder Einzelnen.
  16. Viele Menschen kommen gerade über die Pakete ins Gespräch mit Nichtchristen
  17. Arm sind die Menschen nicht nur zur Weihnachtszeit.
  18. Von den Paketen haben letztlich alle etwas.